Satzung2018-09-13T16:13:43+00:00

Die Vereins-Satzung des Semnonenbund e.V.

Satzung „Semnonenbund e.V.“

(Stand: 10.04.2016)

Vorbemerkung: Soweit in der Satzung geschlechtsspezifische Formulierungen gewählt werden, gelten diese sowohl für das männliche als auch für das weibliche Geschlecht.

1. Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Semnonenbund e.V.“.
  2. Der Vereinssitz ist Nauen. Postanschrift: c/o Rico Krüger, Kirchstraße 8, 14641 Nauen. Der Verein ist unter „VR 5553 P“ in das Vereinsregister des Amtsgerichts Potsdam eingetragen (früher Amtsgericht Nauen 7VR 590).
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Zweck und Aufgaben des Vereins, Gemeinnützigkeit

  • 2.1. Der Semnonenbund e.V. mit Sitz in Nauen verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  • 2.2. Zweck des Vereins ist die Förderung und Vermittlung von Geschichte, Kunst und Kultur im Allgemeinen, sowie regionalem Brauchtum und Heimatkunde/Regionalgeschichte.
  • 2.3 Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch den Bau eines historischen Museumsdorfes „Historisches Dorf Gannahall“ als Lehr- und Erlebnisort für offene Kinder- und Jugendarbeit und experimentelle Archäologie sowie der Durchführung kultureller Veranstaltungen.
  • 2.4. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • 2.5. Beiträge, Einnahmen und Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
  • 2.6. Der Verein ist politisch und religiös neutral.

3. Mitgliedschaft

Der Verein besteht aus:

  1. Ordentlichen Mitgliedern,
  2. Passiven Mitgliedern,
  3. Förderer
  • Mitglied kann jede natürliche volljährige Person werden.
  • „Ordentliche Mitglieder“ sind Mitglieder, die aktiv am Vereinsleben und seinen Veranstaltungen teilnehmen.„Passive Mitglieder“ sind Mitglieder, die sich nicht selbst aktiv für den Verein engagieren, aber im Übrigen die Interessen des Vereins fördern. Die Einteilung in Ordentliche und Passive Mitglieder sowie den Wechsel des Status regelt die Vereinsordnung. Förderer sind Personen, die den Verein finanziell unterstützen. Förderer können auch juristische Personen sein.
  • Personen, die sich in besonderer Weise um den Verein oder den Vereinszweck verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Hierfür ist ein Beschluss der Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit. Ehrenmitglieder haben die gleichen Rechte wie Ordentliche Mitglieder, sind jedoch von der Beitragszahlung befreit.

4. Rechte und Pflichten der Mitglieder

  • 4.1. Ordentliche Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie passive Mitglieder haben das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Ordentliche Mitglieder haben sowohl aktives als auch passives Wahlrecht. Passive Mitglieder haben zwar Stimmrecht aber kein Wahlrecht.
  • 4.2. Förderer haben weder Stimmrecht noch aktives oder passives Wahlrecht.
  • 4.3. Alle Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen und Versammlungen des Vereins teilzunehmen. Sie haben außerdem das Recht, dem Vorstand, dem erweiterten Vorstand und der Mitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
  • 4.4. Die Mitglieder haben das Recht, die vereinseigenen Einrichtungen und das sonstige Eigentum des Vereins zu nutzen.
  • 4.5. Die Mitglieder sind verpflichtet:
  1. Zweck und Aufgaben des Vereins zu erfüllen und zu fördern,
  2. das Vereinseigentum schonend und fürsorglich zu behandeln,
  3. die Regeln der Satzung und der Vereinsordnung zu befolgen,
  4. die Mitgliedsbeiträge pünktlich zu entrichten, näheres regelt die Beitrags- und Gebührenordnung,
  5. sonstige beschlossene Verpflichtungen zu erfüllen.
  • 4.6. Bei Verstößen kann der Vorstand folgende Maßnahmen beschließen:
  1. Verwarnung,
  2. Ausspruch von Vereinsstrafen, näheres regelt die Vereinsordnung,
  3. Zeitweilige Entziehung von Vereinsrechten,
  4. Ausschluss aus dem Verein.
  • 4.7. Gegen die Entscheidung ist die Berufung in der Mitgliederversammlung möglich.

5. Erwerb der Mitgliedschaft

  • 5.1. Die Mitgliedschaft kann beantragt werden durch:
  1. schriftlicher Erklärung gegenüber dem Vorstand,
  2. persönlicher Vorstellung vor der Mitgliederversammlung,
  3. Vorstellung vor der Mitgliederversammlung durch ein Mitglied als Leumund.
  • 5.2. Über den Antrag entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Eine Ablehnung muss nicht begründet werden.

6. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. durch Tod
  2. durch Austritt
  3. durch Ausschluss
  • 6.1. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt erfolgt in der Regel innerhalb einer Frist von 30 Tagen zum Ende eines Kalenderjahres.
  • 6.2. Der Ausschluss aus dem Verein kann erfolgen, wenn ein Mitglied:
  1. grob oder wiederholt gegen die Regeln der Satzung oder der Vereinsordnung verstoßen hat,
  2. wenn es das Ansehen oder die Interessen des Vereins schwer geschädigt hat, z.B. durch unehrenhaftes, unsportliches oder unkameradschaftliches Verhalten,
  3. wenn es innerhalb des Vereins wiederholt und erheblich Anlass zu Streit und Unfrieden gegeben hat,
  4. wenn es trotz Mahnung und ohne hinreichende Begründung mit seinen Beiträgen oder sonstigen Verpflichtungen in Verzug ist.
  • 6.3. Über den Ausschluss, der mit sofortiger Wirkung erfolgt, entscheidet der Vorstand. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist die Berufung in der Mitgliederversammlung möglich, wo dem betroffenen Mitglied die Gelegenheit zur persönlichen Rechtfertigung zu geben ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet dann mit einfacher Mehrheit endgültig.
  • 6.4. Mit dem Ende der Mitgliedschaft erlöschen alle Ämter und Rechte im Verein. Geleistete Beiträge und sonstige Leistungen werden nicht zurückerstattet. Ein Anspruch am Vereinsvermögen besteht nicht. Vereinspapiere und sonstiges Vereinseigentum sind zurückzugeben. Der Verein behält seinen Anspruch auf rückständige Beiträge und sonstige Forderungen.

7. Beiträge

  • 7.1. Der Verein erhebt Mitgliedsbeiträge. Außerdem kann er Umlagen festsetzen.
  • 7.2. Mitgliedsbeiträge sind grundsätzlich monatlich fällig. Ausnahmsweise kann beim Vorstand ein begründeter Antrag gestellt werden, dass im Einzelfall die Fälligkeit vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich eintritt. Bei Bedürftigkeit eines Mitglieds kann der Vorstand auf Antrag den Mitgliedsbeitrag reduzieren, stunden oder erlassen.7.3. Umlagen und Mitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung festgelegt. Näheres regelt die Beitrags- und Gebührenordnung.

8. Organe des Vereins

  • Organe des Vereins sind:
  1. der Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung,
  3. die Kassenprüfer.

9. Vorstand

  • 9.1. Der Vorstand besteht aus:
  1. dem Vorsitzenden,
  2. dem stellvertretenden Vorsitzenden,
  3. dem Kassenwart
  • 9.2. Die Mitglieder des Vorstandes werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 4 Jahren gewählt. Sie bleiben bis zur Bestellung des neuen Vorstandes im Amt.
  • 9.3. Scheidet ein Vorstandsmitglied innerhalb der Wahlperiode aus, so kann der Vorstand bis zu einer auf der nächsten Mitgliederversammlung zu treffenden Entscheidung (Bestätigung) ein anderes Mitglied als Vorstandsmitglied berufen.
  • 9.4. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende. Vorsitzender und Stellvertreter sind einzelvertretungsbefugt.
  • 9.5. Zum Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein nicht mit mehr als 3.000,00 Euro (in Worten: eintausend Euro) belasten, sind sowohl der 1. Vorsitzende als auch die Stellvertreter bevollmächtigt.Für den Abschluss von Rechtsgeschäften, die den Verein mit mehr als 3.000,00 Euro (in Worten: eintausend Euro) belasten und für Dauerschuldverhältnisse ist im Innenverhältnis die Zustimmung des Vorstandes durch Beschluss erforderlich.
  • 9.6. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Er entscheidet über alle Angelegenheiten des Vereins, soweit dies nicht nach der Satzung oder zwingenden gesetzlichen Bestimmungen anderen Organen vorbehalten ist. Insbesondere hat er folgende Aufgaben:
  1. Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung,
  2. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung,
  3. Erstellung des Haushaltes des Vereins, der Buchführung und des Jahresabschlusses,
  4. Verwaltung und satzungsgemäße Verwendung des Vereinsvermögens.
  • 9.7. Der Vorstand soll in der Regel vierteljährlich tagen.
  • 9.8. Die Sitzungen des Vorstandes können von jedem Vorstandsmitglied einberufen werden. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens 3 Mitglieder, darunter einer der Vorsitzenden, anwesend sind. Er entscheidet mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des Vorsitzenden, bei seiner Abwesenheit die seiner Vertreter. Herrscht danach noch immer Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
  • 9.9. Der Vorstand kann sich zur Erfüllung seiner Aufgaben der Hilfe von ordentlichen Mitgliedern z.B. als Leiter von Arbeitsgruppen bedienen.
  • 9.10. Der Kassenwart verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.

10. Mitgliederversammlung

  • 10.1. Die Mitgliederversammlung ist das höchste Vereinsorgan.
  • 10.2. Ordentliche Mitgliederversammlungen sind mindestens einmal pro Jahr, möglichst jedoch jedes Quartal durch den Vorstand einzuberufen.Die Einberufung erfolgt mindestens 14 Tage vor der Versammlung durch schriftliche Einladung per Post oder Email; diese soll die Tagesordnung enthalten.
  • 10.3. Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er hat dies zu tun, wenn ein Drittel aller stimmberechtigten Mitglieder die Einberufung beantragt.
  • 10.4. Das Stimmrecht in der Mitgliederversammlung ist nicht auf andere Mitglieder übertragbar.
  • 10.5. Die Mitgliederversammlung ist ab einer Teilnahme von mindestens einem Drittel der Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlussunfähigkeit hat der Vorstand binnen drei Wochen eine zweite Versammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. In der Einladung zur zweiten Versammlung ist auf diese besondere Beschlussfähigkeit hinzuweisen.
  • 10.6. Entscheidungen der Mitgliederversammlung werden i.d.R. mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen. Enthaltungen zählen als nicht abgegeben und werden nicht mitgezählt. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt.
    Beschlussfassungen und Wahlen erfolgen i.d.R. durch offene Abstimmung, wenn nicht von einem Mitglied geheime Abstimmung beantragt wird.
  • 10.6. Zu den Aufgaben der Mitgliederversammlung gehört:
  1. Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes sowie der Kassenprüfer,
  2. Entlastung des Vorstandes,
  3. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer,
  4. Genehmigung des Haushaltsvorschlages,
  5. Beschlussfassung über Ordnungen und deren Änderungen, insbesondere der „Vereinsordnung“ und der „Beitrags- und Gebührenordnung“,
  6. Festlegung sonstiger Verpflichtungen der Mitglieder, insbesondere die Zugehörigkeit/ Leitung der Arbeitsgruppen,
  7. Beschlussfassung über Satzungsänderungen und Auflösung des Vereins,
  8. Entscheidungen über Anträge des Vorstandes oder der Mitglieder und über Berufungen gegen Entscheidungen des Vorstandes über Ausschlüsse oder sonstige Maßnahmen gegen Mitglieder,
  9. Ernennung von Ehrenmitgliedern.10.7. Die Versammlung wird von einem der Vorsitzenden geleitet.

11. Kassenprüfer

  • 11.1. Die ordnungsgemäße Buch- und Kassenführung des Vereins wird regelmäßig, mindestens je nach Abschluss eines Geschäftsjahres, durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft. Diese erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.
  • 11.2. Die Kassenprüfer werden für die Dauer von zwei Jahren gewählt.

12. Beurkundung von Beschlüssen; Niederschriften

  • 12.1. Die Beschlüsse des Vorstandes, des erweiterten Vorstandes und der Mitgliederversammlungen sind schriftlich abzufassen und vom jeweiligen Leiter der Sitzung und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
  • 12.2. Über jede Mitgliederversammlung wird eine Niederschrift aufgenommen, die vom Versammlungsleiter und vom Schriftführer zu unterzeichnen ist.

13 Satzungsänderung

  • Eine Änderung der Satzung kann nur durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden. Bei der Einladung ist die Angabe des/der zu ändernden Paragraphen der Satzung in der Tagesordnung bekannt zu geben. Ein Beschluss, der eine Änderung der Satzung enthält, bedarf einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen Stimmen.

14. Auflösung des Vereins

  • 14.1. Der Verein kann nur durch Beschluss einer eigens dazu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Zu dem Beschluss ist eine Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder erforderlich.
  • 14.2. Im Falle der Auflösung des Vereins, des Verlustes seiner Rechtsfähigkeit oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vereinsvermögen nach Erfüllung sämtlicher Verpflichtungen an die „Archäologische Gesellschaft in Berlin und Brandenburg e.V.“ mit Sitz in Potsdam, Vereinsregister Amtsgericht Potsdam, Geschäftszeichen VR 1191. Sollte diese zum betreffenden Zeitpunkt nicht mehr existieren oder nicht gemeinnützig sein, so fällt das Vereinsvermögen an die örtliche Gemeinde zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke im Sinne des § 2 dieser Satzung.
  • 14.3. Als Liquidatoren werden der Vorsitzende und seine Stellvertreter bestellt, es sei denn die Mitgliederversammlung bestimmt im Rahmen der Auflösung mit Dreiviertelmehrheit andere Liquidatoren.

15. Vergütungen für die Vereinstätigkeit

  • 15.1. Die Vereins- und Organämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
  • 15.2. Bei Bedarf können Vereinsämter im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstleistungsvertrages oder gegen Zahlung einer Aufwandsentschädigung nach § 3 Nr. 26a EStG ausgeübt werden.
  • 15.3. Die Entscheidung über eine entgeltliche Vereinstätigkeit nach Abs. II. trifft der Vorstand. Gleiches gilt für die Vertragsinhalte und die Vertragsbeendigung.
  • 15.4. Der Vorstand kann bei Bedarf und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Aufträge über Tätigkeiten für den Verein gegen eine angemessene Vergütung oder Honorierung an Dritte vergeben.
  • 15.5. Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Vorstand ermächtigt, im Rahmen der     haushaltsrechtlichen Tätigkeiten, hauptamtlich Beschäftigte für die Verwaltung anzustellen.
    Die arbeitsrechtliche Direktionsbefugnis hat der 1. Vorsitzende.
  • 15.6. Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die Ihnen durch Ihre Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören insbesondere Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon usw.. Die Mitglieder        und Mitarbeiter haben das Gebot der Sparsamkeit zu beachten.
  • 15.7. Der Anspruch auf Aufwendungsersatz kann nur innerhalb einer Frist von drei Monaten nach seiner Entstehung geltend gemacht werden. Erstattungen   werden nur gewährt, wenn die Aufwendungen mit Belegen und Aufstellungen, die prüffähig sein müssen, nachgewiesen werden.
  • 15.8. Vom Vorstand können per Beschluss im Rahmen der steuerrechtlichen Möglichkeiten Grenzen über die Höhe des Aufwendungsersatzes nach § 670     BGB festgesetzt werden.